Grundregeln und Tipps für den perfekten WLAN-Empfang

Weg vom Funktelefon

Auch andere elektronische Geräte, allen voran Funktelefone und Mikrowellen, können den Datenfluss stocken lassen. Ziehen Sie bei diesen Geräten probehalber den Stecker und beobachten Sie, ob sich das WLANTempo am iPhone oder iPad verbessert. Wenn ja, suchen Sie für die Geräte einen anderen Aufstellort oder nutzen Sie eine schaltbare Steckdose.

 

Antenne ausrichten

Richten Sie die Antenne(n) am WLAN-Router senkrecht aus, damit sich die Funkwellen gleichmäßig in allen Räume ausbreiten. Die Antennen am Router strahlen die Signale stets im rechten Winkel ab. Soll das WLAN über mehrere Stockwerke funken, stellen Sie eine der Router-Antennen waagerecht – das verbessert die Reichweite nach oben und unten. Bei drei Antennen positionieren Sie eine senkrecht, eine waagerecht und eine schräg. Am Computer können Sie mit dem Gratis-Tool Netstumbler (www.netstumbler. com) die WLAN-Stärke in den einzelnen Räumen überprüfen und herausfinden, wie sich ein neuer Router-Standort und Änderungen an den Antennen auswirken.

 

WLAN-Kanal wechseln

Damit sich in Mehrfamilienhäusern die Funknetzwerke der einzelnen Parteien nicht in die Quere kommen, funken WLANs im populären 2,4-Gigahertz-Frequenzband auf einem von 13 Kanälen. Je weiter die in einem Gebäude verwendeten Kanäle entfernt liegen, desto weniger überlappen und stören sie sich gegenseitig. Deshalb sollten Sie im Bedienmenü Ihres WLAN-Routers bei geringem Datendurchsatz versuchshalber auf einen anderen Kanal ausweichen – empfehlenswert sind die Kanäle 1, 6 und 11.

 

Verschlüsselung checken

Auch das am Router eingestellte Verschlüsselungsverfahren kann sich aufs WLAN-Tempo auswirken. Oft ist das zu älteren Geräten kompatible TKIP aktiviert, das die Leistung auf 54 Mbit/s statt die möglichen 600 Mbit/s begrenzt. Fürs WLAN-Tuning wechseln Sie – wenn möglich – zu WPA2-AES, der derzeit sichersten Verschlüsselung, die zudem ohne Tempolimitierung auskommt.

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