Jedes Jahr lädt der Technikgigant Apple Presse, Kritiker und Anhänger ein, um in einer groß angelegten Präsentation die neuesten Highlights der kommenden Monate zu präsentieren. Neben Updates und brandneuen Produkten gibt es in diesem Jahr aber auch einen Abschied zu vermelden.

Apple-Chef Tim Cook verkündet große Neuigkeiten in diesem Jahr. Die größte Überraschung ist eine Nachricht, die so manchen Fans der ersten Apple-Stunde die Tränen in die Augen treibt: Man wird sich vom iTunes Store verabschieden müssen. Die Musikbibliothek, die bei der Veröffentlichung 2001 zu einem der innovativsten Errungenschaften zählte, wird eingestellt.

Erst als reines Abspielprogramm geplant, kamen immer neue Funktionen iTunes, die vom CD-Brennen bis hin zur Synchronisierung des iPhones reichten. Nun wird das Programm mit dem nächsten Systemupdate verabschiedet. Ein Abschied, der durch neue Technikhighlights jedoch etwas Neues verspricht.

Profilerkennung und Ausbau

Die Individualisierung des Nutzerprofils steht auch für Apple deutlich im Fokus. Wo andere Anbieter von Serien und Filmen bereits die klare Struktur für Vorlieben ihrer Nutzer für sich erkannt haben, hinkte Apple mit Apple TV noch deutlich hinterher. Nun sollen im Laufe des Jahres verschiedene Nutzerprofile mehr Vielfalt und Individualität schaffen.

Auf Basis der gesehenen Filme seiner Kunden lernt Apple, welche Genres bevorzugt werden, und der Smartphone-Hersteller schafft nach und nach ein Profil, dass auf den User zugeschnitten ist. Es wundert etwas, dass sich Vorreiter Apple mit dieser Struktur nicht schon früher befasst hat. Doch mit neuem Design und Layout wird das Angebot an Filmen nun modern und zeitgemäß präsentiert.

Neben iTunes und Apple TV wird auch die Apple Watch mit neuen Funktionen ausgestattet. Vor einigen Monaten wurde bereits berichtet, dass die digitale Uhr potenzielle Herzstörungen erkennt und als Frühwarnsystem vor Schlaganfällen und Kreislaufproblemen warnt – Funktionen, deren Alltagstauglichkeit noch angezweifelt wird. Hingegen bietet das kommende Update, eine Anpassung der Lautstärke an die entsprechenden Dezibel der Umgebung. Langes Aufhalten an Hauptstraßen, störender Baulärm oder laute Konzerte können Langzeitschäden im Gehör hervorrufen, setzt man sich dem Lautstärkepegel zu lange aus. Nun gibt die Apple Watch frühzeitige Warnsignale, sollte die Lautstärke permanent im kritischen Bereich liegen.

Fortschritt ist nicht aufzuhalten

Apple zeigt somit, dass die Möglichkeiten in Sachen Technik noch lange nicht ausgereizt sind. Der alltägliche Einsatz der Technik schreitet voran und begleitet im alltäglichen Leben. Apple ist mit dieser Vorgehensweise sicherlich nicht allein auf dem Markt, aber bereitet seine Produkte nochmals kundenfreundlicher auf und hält damit mit der potenziellen Konkurrenz mit. Die gesamte Entertainmentbranche entwickelt ständig neueste Technologien, mit denen der Kunde noch mehr Spaß und Abwechslung erlebt. Etwa in Casino-Games wurde das Spielerlebnis 2019 mit neuen Zahlungsmethoden, Add-Ons sowie zukunftsorientierter Technologie aufgerüstet. Mit diesen Entwicklungen der Unterhaltungsindustrie will Apple mit seinem neuen Update mithalten können.

Es ist ein ewiger Kreislauf, den sich Kunden und Unternehmen selbst erschaffen haben: Die Erwartungshaltung der Nutzer wächst permanent, woraufhin Firmen stetig neue Produkte entwickeln. In diesem Zuge wächst die wachsende Spannungskurve auf das bereits nächste Update weiter. Diesem Druck müssen die Unternehmen wiederum standhalten und sich daran messen. In Zukunft wird sich die Frage stellen, wie weit die Technik noch gehen kann, bevor die Zukunftsvision der künstlichen Intelligenz zur flächendeckenden Realität wird.