Virenschutz für das iPhone – Ist das sinnvoll oder unnötig?

Einen Virenschutz auf dem Windows PC zu installieren – oder vielleicht noch auf einem iMac oder MacBook – ist das normalste der Welt. Leider muss man sich heutzutage einfach schützen, gerade dann, wenn man nicht ständig Updates installiert und des Öfteren auf Internetseiten unterwegs ist, hinter denen keine seriösen Großkonzerne stecken. Es ist Vorsicht geboten, selbst wenn man das neuste macOS 10.14 Mojave oder Windows 10 verwendet. Doch wie sieht das Ganze eigentlich auf iOS aus? Muss man auf dem iPhone einen Virenschutz installieren? Oder sollte man es zumindest? Wie sicher ist iOS 10, 11 und 12 tatsächlich? Antworten auf alle diese Fragen sowie einen Ratgeber, wann ihr auf euer iPhone einen Virenschutz spielen sollt, bekommt ihr in diesem ausführlichen Ratgeber auf iPhone Magazin. Fragen und Anregungen sind immer gerne gesehen und in den Kommentaren oder per Mail erwünscht. Also, los geht’s.

 

Um die Sicherheit von iOS bewerten zu können und damit auch die Anfälligkeit für Viren, müssen wir etwas ausholen und die Hintergründe des Systems erklären.

 

Warum iOS so extrem sicher ist

Grundsätzlich haben wir es bei iOS mit einem unheimlich sicheren mobilen Betriebssystem zu tun. Gerade im Vergleich zu Android ist es sehr unwahrscheinlich, sich eine Maleware einzufangen. Das hat mehrere Gründe, die alle auf denselben zurückgehen: Es ist ein geschlossenen System. Während auch Apples Computersysteme OS-X und macOS ziemlich geschlossene Softwares sind, legt man bei iOS eine deutlich Schippe drauf. Man kann auf sein iPhone zum Beispiel keine Downloads aus dem Internet starten. Ein Programm einfach von einer Webseite runter zu ziehen oder ein Bilderalbum von einer Homepage zu laden, ist so gut wie unmöglich. Apps können ausschließlich über den AppStore heruntergeladen werden und Drittanbieter Stores haben bei nicht gehackten iPhones keinen Zugang. Ebenso schirmt Apple ziemlich gelungen mögliche Angreifer ab, indem man das iPhone ziemlich inkompatibel macht. Das ist natürlich auf der anderen Seite ein deutlicher Minuspunkt eines iPhones. Android ist hier total offen und mit den meisten Computern, Zubehör, Programmen und so weiter problemlos nutzbar. Bestes Beispiel: Das iPhone kann den NFC Chip nur für Apple Pay nutzen. Und das einfache hin und her schicken von Dateien per Bluetooth ist ebenso nicht möglich. In das iOS System zu kommen ist also von außen sehr schwer. Entwickler können es nur über den AppStore schaffen, und dort unterliegen sie unglaublich strengen Regeln seitens Apples. Wer diese nicht einhält, fliegt sofort raus oder wird gar nicht erst zugelassen. Alle Apps, die ihr also herunterladet**, sind von Apple streng geprüft. Eine Maleware darüber zu bekommen, ist zwar möglich und es ist auch schon vorgekommen. Doch ist es selten.

 

Jailbreak und dubiose Webseiten

 

Es gibt erste, wenngleich deutlich unwahrscheinlichere Möglichkeit, sich auf dem iPhone einen Virus einzufangen: Nämlich infizierte Apps im AppStore oder Webseiten. Wie gesagt: Hier müssten viele Dinge auf einmal schief gehen, da es im Normalfall nicht notwendig ist, Angst zu haben vor einem Virus auf iOS. Apple sagt sogar, dass es keine Viren auf dem iPhone gibt. Doch wer sich auf unseriösen Internetportalen tummelt, kann böse überrascht werden: Nutzt man zum Beispiel nicht gerade die besten Online Casinos in Deutschland so kann es möglich sein, dass es sinnvoll ist, sich vor solchen Seiten zu schützen. Auch in anderen Branchen wie etwa einigen TV Streaming Seiten oder auf Kreditseiten lauern diese Gefahren. Wir empfehlen deshalb, immer die Marktführer in diesen Branchen zu nehmen. Wählt bitte vor allem bei Online Spiele Seiten oder Kreditinstituten online nur zertifizierte Anbieter und bekannte große Portale aus, bei denen man weiß, wer dahinter steckt.

Die besten Online Casinos in Deutschland könnt ihr zum Beispiel unter diesem Link finden. Es sind aber auch für Online Banken solche Listen verfügbar, wo ihr seriöse Firmen finden könnt, sodass ihr nicht Gefahr lauft, Verbrechern zum Opfer zu fallen.

 

Anders sieht es mit der Sicherheit bei gejailbreakten iPhones aus. Nämlich sogar ziemlich schlecht. Das heißt, man hackt iOS absichtlich, um ein eigenes System darauf zu spielen. Eine gute Erklärung des Jailbreaks haben die Kollegen von Techfacts. So nutzt man die tolle Hardware des iPhones, jedoch meistens eine Android Version als Software. Folglich kann man dann auch Apps von Drittanbieterstores laden und Dinge aus dem Internet herunterladen. Doch genau hier wird es auch gefährlich ein Virenschutz ist angesagt! Wer einen Jailbreak heute noch installiert, sollte sich den Gefahren durchaus bewusst sein. Beim Abwiegen des Nutzens (manche andere und neue Funktionen) wird sehr schnell klar: Es lohnt sich eigentlich nicht. Denn iOS ist mittlerweile so gut und anpassbar geworden, dass er Jailbreak an Attraktivität eingebüßt hat. Früher war es noch ein ziemlicher Hype.

 

Fazit

 

Brauche ich jetzt einen Virenschutz am iPhone? Nun, es kommt drauf an. Im Normalfall wirklich nicht. Apple hat mit iOS seit der ersten Version alles im Griff. Noch nie gab es einen ernsten Zwischenfall oder eine große Attacke auf das System. Es ist geschlossen genug, um Kriminelle auszusperren.

Wer jedoch einen Jailbreak installiert hat, sollte sich um einen Virenschutz kümmern. Diese gibt es meistens schon im sogenannten Cydia Store, zu dem ihr dann Zugang habt. Der AppStore bietet ohnehin keine Virenschutz Apps an.

2018-07-16T11:27:16+00:00Montag, 16. Juli 2018|
%d Bloggern gefällt das: